Aus Greater Zurich Area (GZA) wird Greater Aargau Area (GAA)

Was gestern, 31. März 2024, von der NZZ schon vermutet („Aargau denkt an Wiedereintritt“ – Zeno Geisseler, NZZ 31.3.25), hat sich nun heute bestätigt:

Kanton Aargau tritt per sofort der GZA bei – aus GZA wird per sofort GAA (Greater Aargau Area)

Auf Nachfrage der Tribüne bei der Medienstelle der Zürcher Volkswirtschaftsdirektion hat sich bestätigt, dass nach intensiven Gesprächen zwischen der Zürcher Volkswirtschaftsdirektion, Regierungsrätin Carmen Walker-Späh (FDP) und dem Aargauer Volkswirtschaftsdirektor. Regierungsrat Dieter Egli (SP), dieser zukunftsträchtige Deal vereinbart werden konnte.

Aargau steuert neu rund CHF 1 Mio an das Budget der GAA bei

Unter der Prämisse, dass der so erfolgreiche Verbund neu in Greater Aargau Area (GAA) umfirmiert, habe der Kanton Aargau zugesagt, schon für das Geschäftsjahr 2025 CHF 1 Mio zum Budget der GAA beizusteuern:

Die neue Aargauer Subvention ermöglicht es, dass noch in diesem Jahr fünf neue Stellen für Marktbetreuerinnen und -betreuer bei der GAA geschaffen werden können, zwecks optimaler Betreuung von interessierten- und von neu im Kanton Aargau anzusiedelnden Firmen.

Personelle Änderung an der Spitze der GAA

Wie ebenfalls bekannt wird, habe Balz Hösly, alt Kantonsrat FDP und erfolgreicher, langjähriger Verwaltungsratspräsident der GZA, per sofort und in Absprache mit der Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker-Späh, seinen Rücktritt bekannt gegeben.

Hösly werde per sofort durch den jungen, dynamischen Nicola Siegrist, Zürcher Kantonsrat, SP und alt Präsident der JUSO ersetzt. Mit Siegrist ist sichergestellt, dass die GAA weiter einen wirtschaftsnahen Kurs steuert.

Und wie weiter bekannt wurde, habe die FDP des Kantons Zürich mit Bedauern vom Rücktritt von Hösly Kenntnis genommen, obwohl sie überzeugt sei, dass der hervorragende Lobbyist Hösly noch viele Jahre die Position des VRP der GZA hätte inne halten können.

Die FDP sei aber zuversichtlich, auch in Zukunft eine weit wichtigere Rolle an den Schnittstellen der Zürcher Wirtschaft spielen zu könne, als ihr aufgrund ihrer Grösse (noch) zusteht, zumal die weit grössere SVP nicht über genügend Spezialisten verfüge, die ihr zustehenden Pfrundstellen personell zu sichern.